Der Kneippärztebund übergibt 2.500 historische Bücher an Sebastian-Kneipp-Museum
Der Kneippärztebund hat dem Sebastian-Kneipp-Museum rund 2.500 historische Bücher und Schriften als Dauerleihgabe übergeben. Der Präsident Dr. med. Heinz Leuchtgens und die Geschäftsführerin Ute Ammerpohl wollen dies auch als Zeichen für die Bedeutung des Sebastian-Kneipp-Museums als zentrale Stelle aller Kneipp-Schriften sehen und so die schon bestehende Sammlung ergänzen.
Nach der Sichtung des Bestandes durch die beiden Vorstandsmitglieder des Kneippärztebundes PD Dr. med. Alexander Rapp und Dr. Irmingard Fissl erfolgte nun die Übergabe an das Sebastian-Kneipp-Museum. Der Vorsitzende des Fördervereins Sebastian-Kneipp-Museum, Werner Büchele, der die Dauerleihgabe vor fünf Jahren mit ersten Gesprächen ins Rollen gebracht hatte, zeigte sich beeindruckt vom Umfang der Sammlung.
Sehr viele Bücher stammen aus der Zeit vor Sebastian Kneipp und wurden zwischen 1810 und 1840 veröffentlicht. Es wird vermutet, dass Kneipp diese selbst gelesen und damit gearbeitet hat. Das älteste Buch, das zum Vorschein kam, stammt aus dem Jahr 1770.
Die Bücher haben insgesamt einen Schätzwert von rund 40.000 €, der ideelle Wert aber ist deutlich höher einzustufen. Die Museumsleitung Cathrin Herd zeigt sich begeistert von dem neuen Schatz für das Museum. Frau Ammerpohl erläuterte, dass es sich um einen bunten Querschnitt aus der Heilkunde insbesondere aus der Zeit vor Kneipp handelt.
Auf dem Foto v.l.n.r.sitzend: Museumsleitung Cathrin Herd, Präsident Kneippärztebund Dr. med. Heinz Leuchtgens, Geschäftsführerin Kneippärztebund Ute Ammerpohl
Stehend: Vorsitzender Förderkreis Kneipp-Museum Werner Büchele