Buchprojekt „Die Geschichte von Wörishofen und ihrer eingemeindeten Dörfer“

Der Förderkreis hat sich dem Anliegen unseres Ehrenvorstandes August Filser angenommen und begleitet das neue Buchprojekt als Herausgeber. Die Autoren Filser und Dr. Epple sind zusammen mit dem Likas-Verlag mit hohem persönlichen Einsatz dabei, die Texte und Bilder für das Buch zusammenzustellen, damit die Präsentation im Frühjahr 2018 erfolgen kann. Die Erstauflage des Buches beträgt 400 Stück. Das Buch kostet bei einer Vorbestellung € 29,90. Zur zusätzlichen Bewerbung hat der Förderkreis einen neuen Werbebanner und einen Flyer mit Bestellcoupon herstellen lassen, der sich den Besuchern des Rathauses seit 28. November 2017 präsentiert.

Download Flyer und Bestellcoupon (PDF-Datei)

Neue Werbebanner zur Mitgliederwerbung

Zwei neue Werbebanner wurden für eine Mitglieder- und Sponsorenwerbung erstellt und sollen künftig bei Veranstaltungen zum Thema „Sebastian Kneipp“ aufgestellt werden. Gleichzeitig werden Vereinsflyer mit angeboten, die die Möglichkeit eines Beitritts oder einer Sponsorenschaft anbieten. Davon erhoffen sich die Vereinsverantwortlichen eine noch bessere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Erstmals zu sehen waren diese beiden neuen Banner im Foyer des Kurhauses beim Benefizkonzert mit dem Deutschen Ärzteorchester am 24. November 2017.

40 Jahre Förderkreis – Sebastian-Kneipp-Museum e.V.

Benefizkonzert am 24.11.2017

Am Freitag, 24.11.2017, um 19.30 Uhr wird das Deutsche Ärzteorchester zum zweiten Mal ein Benefizkonzert im Kurhaus Bad Wörishofen geben. Unter dem Motto „Wasser – Wohlklang – Wörishofen“ erklingen die 1. Suite von Händels „Wassermusik“, Haydns 101. Sinfonie „Die Uhr“ und es wird die „Kneipp-Suite“ aus der Feder von Alexander Mottok, Dirigent des Deutschen Ärzteorchesters (Bild Mitte), zur Uraufführung kommen. Das Deutsche Ärzteorchester wurde 1989 in München gegründet und entwickelte sich nach dem Fall der Mauer rasch zu einer gesamtdeutschen Institution. Inzwischen hat das Orchester erfolgreich in vielen Städten Deutschlands konzertiert. Seit mehr als 10 Jahren steht es unter der Leitung von Alexander Mottok, Dirigent, Komponist und Geiger aus Hamburg. Aktuell gehören dem Orchester etwa 150 Mitglieder an – überwiegend Ärztinnen und Ärzte unterschiedlichster Fachrichtungen. Der Erlös des Konzerts am 24.11.2017 in Bad Wörishofen, das von zahlreichen regionalen Sponsoren unterstützt wird, kommt dem Förderkreis Sebastian-Kneipp-Museum e. V. Bad Wörishofen zugute, der in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert. Der Förderverein mit seinem 1. Vorsitzenden Werner Büchele (Bild rechts) unterstützt den Träger des Museums bei seinem Vorhaben, das Sebastian-Kneipp-Museum nach 30 Jahren seines Bestehens um- bzw. neu zu gestalten.

Bildnachweis: Harald Klofat

Blumenlust statt Alltagsfrust

Blumenlust statt Alltagsfrust vom 14. bis 25.06.2017 in Bad Wörishofen Zum 40.jährigen Bestehen unseres Vereins beteiligten wir uns in diesem Jahr
mit einem eigenen Beet an der gut besuchten Ausstellung „Blumenlust statt Alltagsfrust“ in der Fußgängerzone unserer Stadt. Bei den regelmäßigen Standdiensten konnten wir neben unserem „Museumsgarten“ viele Besucher auf das Sebastian-Kneipp-Museum und unseren Förderverein aufmerksam machen.

Bundesversammlung des Kneipp-Bundes

Auf der diesjährigen Bundesversammlung des Kneipp-Bundes e.V. in Koblenz am 13. Mai 2017 präsentierte sich unser Förderkreis. Der Vorsitzende und das neue Vereinsmitglied, Carsten Schröder aus Koblenz, gratulieren dem frisch gewählten Präsidenten Klaus Holetschek, MdL und dem ebenfalls wiedergewählten Schatzmeister, Stefan Welzel, 1.Vorsitzender des Stammkneipp-Vereins Bad Wörishofen, zu Ihrer Wahl. Dabei wurde auch gleich eine noch engere Zusammenarbeit in Sachen „Kneipp“ vereinbart.

Bildnachweis: Kneipp-Bund e.V.

Jahreshauptversammlung 2016: Ehrenvorsitz für August Filser

„Ehre wem Ehre gebührt“, das befand der Vorsitzende Werner Büchele vom Förderkreis Sebastian-Kneipp-Museum Bad Wörishofen bei der 35. Jahresversammlung im Gasthof Rößle. Er ernannte August Filser im Namen und auf einstimmigen Beschluss des Kuratoriums zum Ehrenvorsitzenden des Vereins. „Sie waren der Motor und Hauptinitiator des am 27. Juni 1986 eröffneten Sebastian-Kneipp-Museums in den Räumen des Klosters und haben auch den Förderverein am 8. November 1977 mitgegründet,“ unterstrich Büchele.

Filser hat den Verein nach dem Rücktritt des ersten Vorsitzenden Josef H. Kaiser von März 1980 bis November 1983 kommissarisch geleitet. Anschließend stand er dem Verein zwei Mal als gewählter Erster Vorsitzender vor, insgesamt kam er dabei auf 15 Jahre. Dass das Museum im Kloster Platz fand, sei Filsers guten Verbindungen zur Klosterleitung zu verdanken gewesen. Gerade die Anfangs- und Aufbauzeit bis zur Eröffnung sei eine sehr schwierige gewesen. Büchele sagte: „Ohne Sie und ihre Mitstreiter wäre es nicht gelungen, das heutige Kneipp-Museum zu eröffnen.“

Des Weiteren ging er auf die Umgestaltung beziehungsweise Erneuerung des Sebastian-Kneipp-Museums ein. Peter Schreiner aus Weilheim erhielt den Auftrag, ein Konzept zu erarbeiten. Das Leben und Wirken Kneipps im Museum „zeitgerecht darzustellen, gehört zu den Hauptzielen unseres Vereins“, so Büchele. Das schriftlich verfasste Konzept werde dem Träger, der Stadt Bad Wörishofen, mit der Bitte übergeben, es im Stadtrat wohlwollend zu beraten. Gleichzeitig werde es auf der Homepage des Förderkreises veröffentlicht.

Besondere Freude machten ihm die Geschenke von Antonie Mayer, einer Großnichte zweiten Grades von Sebastian Kneipp. Diese werden dem Museum als Leihgaben zur Verfügung gestellt. Ein besonderes Geschenk sei ein Pferdegeschirr der Kutsche, die Sebastian Kneipp angeblich genutzt habe. Genaue Herkunftsnachweise müssten allerdings noch erbracht werden.

Petra Nocker sprach in ihrem Rückblick über einige Ereignisse des Jahres. Sie erwähnte den Internationalen Museumstag mit der Führung durch das Kloster ebenso wie die Feier anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Museums. Außerdem sei die Museumsnacht mit 202 Besuchern ein Erfolg gewesen, was nicht zuletzt auf den heiteren Vortrag von Michael Scharpf über die Entstehung des Films „Der Wasserdoktor“ und dem musikalischen Beitrag vom Dorschhausener Klarinetten-Quartett zurückzuführen sei. Petra Nocker sagte, die Ausstellung „Naturheilkunde von einst bis jetzt“ in der Klinik Blankenstein im nordrhein-westfälischen Hattingen sei mit Leihgaben des Sebastian-Kneipp-Museums sehr erfolgreich.

Sie hofft, diese Ausstellung nach Bad Wörishofen holen zu können. Und was folgt 2017, dem 40. Gründungsjahr des Vereins? Werner Büchele möchte kein Fest veranstalten. Er bittet stattdessen um Spenden für das Museum. Für den 24. November 2017 ist ein Benefizkonzert mit dem Deutschen Ärzteorchester im Kursaal geplant. (Von Maria Schmid, Mindelheimer Zeitung)

Neue Website geht online

Kneippmuseum soll umgestaltet werden, zudem wurden weitere Neuerungen vorgestellt

Der „Förderkreis Sebastian-Kneipp-Museum Bad Wörishofen“ (FSKM) besteht im kommenden Jahr bereits 40 Jahre. Er wurde am 8. November 1977 gegründet. Das war ein willkommener Anlass, eine offizielle eigene Website (www.foerderkreis-kneippmuseum.de) einzurichten. Diese entwickelte der Schatzmeister des Förderkreises, Simon Ledermann. Er freute sich nun zusammen mit dem Förderkreisvorsitzenden Werner Büchele diese vorzustellen. Außerdem gibt es einen neuen Flyer, der dem Leser einiges über den Förderkreis und seine Arbeit vermittelt.

Ein großer Wunsch des Kuratoriums ist es, dass mehr Bad Wörishofer Bürger durch eine Mitgliedschaft den Förderkreis unterstützen. Zurzeit sind 180 Mitglieder verzeichnet. Der Mitgliedsbeitrag im Jahr beträgt acht Euro.

Die Ziele des Förderkreises sind:

  • die nachhaltige Förderung des Sebastian-Kneipp-Museums, insbesondere die Unterstützung bei einer modernen und aktuellen Museumsgestaltung insgesamt.
  • die umfassende Darstellung des Lebens und Wirkens von Monsignore Sebastian Kneipp.
  • die Unterstützung der wissenschaftlichen Weiterentwicklung des kneippschen Naturheilverfahren.
  • die Darstellung der zentralen Stellung von Bad Wörishofen in der Verbreitung der Lehre Sebastian Kneipps.
  • die Kneipplehre einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.
  • Einrichtungen und Forschungen, die der Darstellung der Geschichte des Kneipp-Heilbades dienen, zu fördern.

„Wir als Verein haben unter meinem Vorgänger August Filser einen in Museumssachen erfahrenen Projektanten Peter Schreiner aus Weilheim für die Umgestaltung des Museums beauftragt und ein erstes Konzept erstellen lassen. Das Konzept soll im Herbst dieses Jahres im Stadtrat vorgestellt werden“, so Büchele. Die simple Forderung „wir brauchen die Erneuerung des Museums“ reiche nicht aus.

Der Verein sehe sich gefordert, die Stadt Bad Wörishofen als Träger, die Museumsleitung und den Kur- und Tourismusbetrieb nachhaltig zu unterstützen. Mit dem Konzept biete der Förderverein allen eine Entscheidungshilfe.

Zum 40-jährigen Bestehen 2017 möchte der Verein mit verschiedenen Aktionen die Stimme des Vereins stärken. Denn: „Der Förderverein Sebastian-Kneipp-Museum ist heute wichtiger denn je: Es geht um das Erbe Sebastian Kneipp. Und dieses Erbe wollen wir im Kneippmuseum modern, zeitgemäß und wieder ansprechend gestalten“, so Büchele. (Maria Schmid, …zum Artikel)